Über mich

Mehr über meinen Weg

Wachgespürt ist nicht an einem einzigen Tag entstanden. Es ist über viele Jahre gewachsen – auf meinem eigenen Weg.

Schon immer war ich ein eher sensibler und nachdenklicher Mensch. Bewegung, Natur, Kreativität und Musik waren für mich Orte, an denen ich mich lebendig fühlte. Gleichzeitig kenne ich aus eigener Erfahrung das Gefühl, viel zu funktionieren, den Kontakt zu mir selbst zu verlieren oder Antworten vor allem im Außen zu suchen.

Schon früh stellte ich mir Fragen, die mich bis heute begleiten: Was hilft Menschen wirklich? Wie entstehen innere Ruhe, Lebendigkeit und echte Veränderung? Und warum verlieren wir manchmal den Kontakt zu uns selbst?

Mein Weg führte mich zunächst in die Bewegung. Ich studierte Sportwissenschaft und arbeitete mehrere Jahre als Sporttherapeutin in einer psychosomatischen und neurologischen Rehabilitationsklinik. Dort erlebte ich, wie eng Körper und Psyche miteinander verbunden sind und wie viel Bewegung, Körperwahrnehmung und Beziehung bewirken können.

Mit Anfang zwanzig begann ich außerdem, Gruppen in Bewegung anzuleiten. Die Freude an Musik und Tanz begleitete mich schon lange. Bewegung war für mich immer mehr als körperliches Training – sie war ein Ausdruck von Lebendigkeit und gleichzeitig ein Weg, mein Nervensystem zu regulieren.

Mit der Zeit wurde mir jedoch bewusst, dass Bewegung allein nicht auf alles eine Antwort war.

Der Wunsch, mich selbst tiefer zu verstehen, führte mich zu Yoga, therapeutischem Tanz, Meditation, Selbsterfahrungsgruppen und vielen Jahren des Schreibens, Reflektierens und inneren Forschens.

Rückblickend war ein weiterer Schritt besonders bedeutsam: Ich begann nicht nur bewusster wahrzunehmen, was in mir geschah, sondern auch, es auszudrücken und mit anderen Menschen zu teilen. Ich erlebte, wie heilsam es sein kann, mit dem, was in uns lebendig ist, nicht allein zu bleiben.

Heute glaube ich, dass genau darin eine große Kraft liegt.

Bewusstheit entsteht nicht nur in der Stille.

Sondern auch in Beziehung.

Zur eigenen Körperwahrnehmung.

Zu den eigenen Gedanken und Gefühlen.

Zu anderen Menschen.

Diese Erfahrung begleitet mich bis heute.

Mit der Weiterbildung in der Neurosystemischen Integration fand vieles zusammen. Das Wissen über Nervensystem, Trauma, Bindung und Selbstregulation gab vielen Erfahrungen, die ich über Jahre intuitiv gemacht hatte, einen verständlichen Rahmen.

Heute verbinde ich all diese Erfahrungen in meiner Begleitung – nicht als Sammlung verschiedener Methoden, sondern getragen von einer gemeinsamen Haltung.

Ich glaube, dass nachhaltige Veränderung dort entstehen kann, wo Menschen sich selbst mit mehr Bewusstheit begegnen. Wo sie lernen, ihren Körper und ihr Nervensystem besser zu verstehen. Wo sie ihre Schutzstrategien nicht bekämpfen müssen, sondern würdigen und nach und nach neue Erfahrungen machen dürfen. Wo Beziehung zu einem sicheren Ort werden kann – zu sich selbst und zu anderen.

Auch ich bin weiterhin auf meinem eigenen Weg. Ich lese leidenschaftlich gern Bücher über Psychologie, Bewusstheit und persönliche Entwicklung. Ich liebe Yoga, gemeinsames Singen, freie Tanzformen wie Contact Improvisation und Ecstatic Dance, Zeit in der Natur und gute Gespräche.

Nicht, weil ich glaube, dass es den einen richtigen Weg gibt. Sondern weil ich immer wieder erfahre, wie wertvoll Räume sein können, in denen wir langsamer werden, wahrnehmen und einfach da sein dürfen.

Aus all diesen Erfahrungen ist nach und nach Wachgespürt entstanden. Ein Ort, an dem Menschen sich selbst mit mehr Bewusstheit begegnen dürfen.

Sanft. Klar. Verbunden.

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